Die Kanzlei BUSE HERZ GRUNST Rechtsanwälte berät Sie im Bereich des Prüfungsrechts in der Schule und der Hochschule. Von der mündlichen Kontrolle, über einen Test bis zur Prüfung kann man die Notengebung überprüfen lassen.

Kanzlei für Prüfungsrecht aus Berlin

Im Prüfungsrecht geht es um die Anfechtung von Prüfungsleistungen. Viele Mandanten kommen zu uns mit nicht bestandenen oder nicht zufriedenstellenden Prüfungsergebnisse. Unabhängig ob es um den MSA, das Abitur, die Studienklausuren oder das Staatsexamen. Ein Nichtbestehen oder ein schlechtes Ergebnis kann sich stark auf die weitere berufliche Laufbahn auswirken. Aus der Erfahrung von mehr als 30.000 verwaltungsrechtlichen Verfahren wissen wir genau mit anstehenden Herausforderungen der prüfungsrechtlichen Streitigkeiten umzugehen. Unsere Mandanten danken es uns mit durchgehend positiven Bewertungen.

Der Dezernatsleiter Marian Lamprecht ist Fachanwalt für Verwaltungsrecht und hat sich dem Thema Bildungsrecht mit all seiner Expertise verschrieben. Die Kosten für eine Übernahme besprechen wir bereits im telefonischen Erstkontakt fair und transparent.

Aus unseren zwei berliner Standorten in Berlin Köpenick und Berlin Charlottenburg vertreten wir Sie bundesweit im Prüfungsrecht mit Schwerpunkt in der Region Berlin und Brandenburg.

Die Vorteile unserer Anwälte im Prüfungsrecht im Überblick:

  • Erfahrung aus mehr als 30.000 verwaltungsrechtlichen Verfahren im Bildungsbereich
  • Top-Bewertungen der Mandanten
  • Fingerspitzengefühl beim Umgang mit den Schulleitern, Lehrern und Behörden
  • Fachanwalt für Verwaltungsrecht
  • faire und transparente Kosten
  • zwei Standorte in Berlin (Köpenick und am Kudamm) für kurze Wege

Im folgenden haben wir für Sie wichtige Informationen zum Prüfungsrecht zusammengestellt. Zum einen mit Hinweisen und Tipps zum Prüfungsrecht im Schulrecht und folgend im Prüfungsrecht zum Hochschulrecht.

Prüfungsrecht im Schulrecht

Mit Schulnoten geben Lehrer ihre fachliche Einschätzung über die erbrachten Leistungen und Fähigkeiten der Schüler ab. Diese sind nicht nur die Grundlage für die Versetzung, das Bestehen des Probejahres am Gymnasium oder dafür, welcher Studien- oder Ausbildungsplatz einem zur Auswahl steht, Noten haben auch eine große Bedeutung für das Selbstwertgefühl und die persönliche Entwicklung von Schülerinnen und Schülern. Studien zeigen, dass Sitzenbleiben einen eher negativen Effekt hat, da gerade das Selbstbewusstsein für gute Leistungen entscheidend sei.

Als Anwälte im Schulrecht haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Ihnen bei Problemen im Umgang mit der Schule zur Seite zu stehen. Unsere Mandanten sind häufig überrascht, wie unkompliziert sich kleine und große Probleme mit unserer Unterstützung lösen lassen.

Was kann der Anwalt für Prüfungsrecht tun, wenn ich ungerecht benotet wurde?

Wer sich gegen eine schlechte Bewertung wehren will, sollte wissen, dass Lehrer*innen ein Beurteilungsspielraum zusteht. Das heißt, dass die Entscheidung der Lehrkräfte, die die Schülerin oder den Schüler unterrichten oder geprüft haben, nur eingeschränkt angreifbar ist. Das gilt für Zeugnisnoten und für die einzelnen Bewertungen von mündlichen und schriftlichen Prüfungen und Klassenarbeiten und Klausuren. Diese Bewertungen sind aber nicht immer gerecht. Auch Lehrer*innen machen Fehler, auch sie übersehen etwas, verstehen etwas nicht richtig oder lassen sich von sachfremden Erwägungen leiten.

Schritt 1:

Zuerst sollten Sie mit der Lehrkraft sprechen. Fragen Sie nach den Bewertungskriterien und schildern Sie, warum Sie die Note als ungerecht empfinden. Ändert die Lehrkraft ihre Bewertung nicht oder gibt es Streit, kann es sinnvoll sein, sich an die oder den Vertrauenslehrer (Verbindungslehrer) zu wenden. Auch das Hinzuziehen eines auf das Schulrecht spezialisierten Anwalts kann bereits sinnvoll sein. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass durch unsere Anwesenheit das Gespräch auf ein sachliches und vertrauensvolles Niveau gehoben wurde und die Lehrkräfte zu einer gemeinsamen Lösung bereit waren.

Schritt 2:

Wenn Sie im Gespräch mit der Lehrkraft keine Lösung erzielen konnten, muss nach der Art der Note unterschieden werden. Nur Noten, die eine sogenannte Außenwirkung haben, also z.B. für die Versetzung relevant sind oder in Abschlussnoten mit einfließen, sind als sogenannte Verwaltungsakte im Widerspruchsverfahren überprüfbar. Dazu zählen auch Noten in der Einführungsphase der Oberstufe oder in Zwischenzeugnisse von Abschlussklassen. Gegen alle anderen Zensuren ist meist nur die formlose Beschwerde möglich. Als Anwälte im Bildungsrecht unterstützen wir Sie auch dabei, beispielsweise bei der Frage, ob es sinnvoll ist, sich an die Schulaufsichtsbehörde zu wenden.

Wie verläuft der Widerspruch gegen schlechte Noten mit dem Anwalt für Prüfungsrecht?

Nachdem Ihnen die Note der Prüfung bekannt gegeben wurde, haben Sie einen Monat Zeit, einen schriftlichen Widerspruch einzulegen. Achtung! Diese Frist wird nicht dadurch gewahrt, dass Sie mit der Lehrkraft oder der Schule ein persönliches Gespräch führen. Ist die Frist verpasst, ist ein Vorgehen gegen die Benotung in aller Regel ausgeschlossen. Aber auch hier gilt wieder der Blick aufs Detail: Die Frist beginnt nur zu laufen, wenn eine schriftliche Rechtsmittelbelehrung erfolgt ist.

Aufgrund des genannten Beurteilungsspielraumes der Lehrkräfte, ist der Widerspruch nur erfolgreich, wenn Sie dem Lehrer Verstöße dagegen nachweisen können. Das sind insbesondere Fälle, in denen

  • Verfahrensfehler vorliegen, beispielsweise wenn zu viele Klassenarbeiten in einer Woche geschrieben, das Zwei-Prüfer-Prinzip nicht eingehalten wurde oder die Aufgabenstellung unklar war,
  • gegen allgemeingültige Bewertungsmaßstäbe verstoßen wurde, beispielsweise wenn vertretbare Antworten als falsch gewertet wurden,
  • das Gebot der Sachlichkeit verletzt wurde, und der Prüfer erkennbar polemisiert oder herablassend ist.

Eine solche Liste ist selbstverständlich nicht vollständig. Wenn Sie sich unsicher sind, ob sich ein Widerspruch lohnt, stehen wir als auf das Prüfungsrecht spezialisierte Anwälte auch für eine Erstberatung zur Verfügung. Durch seine langjährige Erfahrung im Bildungsrecht erkennt Fachanwalt Marian Lamprecht als Leiter des Dezernates Verwaltungsrecht schnell, welches Vorgehen in Ihrem Fall zielführend ist.

Gut zu wissen: Die Note darf im Widerspruchsverfahren nicht verschlechtert werden. Korrigiert eine Lehrkraft Ihre Note nachträglich nach unten, stellt dies einen Verstoß gegen den „reformatio in peius“ Grundsatz dar.

Mein Widerspruch gegen eine schlechte Note wurde abgelehnt – was kann ich dagegen unternehmen?

Da es in der Schule keine rechtsfreien Räume gibt, ist gegen den Widerspruchsbescheid ein Verfahren vor dem Verwaltungsgericht möglich. Auch wenn für diese Verfahren kein Anwaltszwang besteht, sollten Sie sich spätestens jetzt an einen Anwalt im Bildungsrecht wenden, denn bei pädagogischen Entscheidungen und insbesondere bei Leistungsbewertungen spielen immer auch Wertungen eine Rolle, die sich der gerichtlichen Kontrolle entziehen. Als auf das Schulrecht spezialisierte Anwälte erkennen wir diese und können mit Ihnen das beste Vorgehen abstimmen. Bei Fragen nehmen Sie gerne Kontakt mit unserer Kanzlei in Berlin auf.

Die Gerichte entscheiden nach den oben genannten Grundsätzen, also wenn der Fachlehrer seinen prüfungsspezifischen Bewertungsspielraum überschreitet, wenn er einen Verfahrensfehler begeht, anzuwendendes Recht verkennt, von einem unrichtigen Sachverhalt ausgeht, allgemeingültige Bewertungsmaßstäbe verletzt oder sich von sachfremden Erwägungen leiten lässt oder sonst willkürlich handelt. Nicht gerichtlich überprüfbar ist, wie die Lehrkraft den Schwierigkeitsgrad einer Aufgabenstellung einordnet, wie sie verschiedene gestellte Aufgaben untereinander gewichtet, sowie, wie sie Stärken und Schwächen in der Bearbeitung und die Bedeutung eines Mangels gewichtet.

Liegt ein Verstoß vor und Sie wurden ungerecht benotet, entscheidet das Gericht je nach Einzelfall, ob ein neuer Versuch gewährt wird oder eine erneute Benotung unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts zu erfolgen hat. Die Richter am Verwaltungsgericht selbst können in der Regel keine Note für die Prüfung festlegen.

Die Gerichte haben beispielsweise in Fällen Schülern recht gegeben

  • in denen Baulärm innerhalb oder außerhalb des Prüfungsgebäudes die Konzentration störte,
  • hohe Temperaturen oder unerträgliche Kälte innerhalb des Prüfungsraumes herrschte,
  • oder die Aufgabenstellungen unklar oder falsch waren.

Wie lange dauert ein Verfahren (Prüfungsanfechtung) im Prüfungsrecht?

Häufig muss es schnell gehen, beispielsweise, weil die Versetzung bedroht ist oder eine Bewerbungsphase läuft. Dann steht den Schülerinnen und Schüler der Eilrechtsschutz vor den Verwaltungsgerichten zur Verfügung. Hier wir eine vorläufige Entscheidung in der Sache getroffen, um Nachteile abzuwenden, die durch das Abwarten langer Klageverfahren entstehen würden. In der Praxis erledigen sich die parallelen Hauptsacheverfahren nach der Entscheidung im Verfahren im Eilrechtsschutz.

Wichtig zu wissen: In jeder Phase des Verfahrens ist eine gütliche Einigung möglich und wird auch häufig noch erzielt.

Bekomme ich Nachteilsausgleich mit der Hilfe des Anwalts für Prüfungsrecht?

Sind Schülerinnen und Schüler durch eine lang andauernde erhebliche Beeinträchtigung daran gehindert, ihr vorhandenes Leistungsvermögen darzustellen, erhalten sie besondere Unterstützungsmaßnahmen, die diese Beeinträchtigung ausgleichen (Nachteilsausgleich). Das kann die Verlängerung der Bearbeitungszeit sein, oder durch die Zulassung anderer Hilfsmittel während der Prüfung. Der Nachteilsausgleich darf nicht auf dem Zeugnis vermerkt werden. Die Entscheidung, ob eine Schülerin oder Schüler Nachteilsausgleich zusteht, ist eine Entscheidung im Einzelfall, die gerichtlich überprüfbar ist. Holen Sie sich im Zweifel anwaltlichen Rat.

Wann erhalte ich Notenschutz?

In den Schulgesetzen der Länder ist meist eine Regelung zum Notenschutz enthalten. Nach § 58 Abs. 9 SchulG Berlin kann von einer Bewertung in einzelnen Fächern oder abgrenzbaren fachlichen Bereichen abgesehen werden (Notenschutz), wenn Schülerinnen und Schüler eine Leistung oder Teilleistung auch unter Gewährung eines Nachteilsausgleichs nicht erbringen können, die Leistung oder Teilleistung nicht durch eine andere vergleichbare Leistung oder Teilleistung ersetzt werden kann und die Nichterbringung der Leistung oder Teilleistung auf eine lang andauernde erhebliche Beeinträchtigung im körperlich-motorischen Bereich, beim Sprechen, durch eine Sinnesschädigung, beim Lesen und in der Rechtschreibung, beim Rechnen oder durch Autismus zurückzuführen ist. Ein Notenschutz erfolgt nur auf Antrag der Erziehungsberechtigten oder der volljährigen Schülerinnen und Schüler. Art und Umfang des Notenschutzes sind im Zeugnis zu vermerken. Auch diese Entscheidungen sind im Widerspruchsverfahren und gegebenenfalls vor Gericht überprüfbar. Zur Beratung über ein etwaiges Vorgehen können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden. Marian Lamprecht, Dezernatsleiter und Fachanwalt für Verwaltungsrecht steht Ihnen mit seiner langjährigen Expertise zur Seite. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Die Berliner Kanzlei BUSE HERZ GRUNST Rechtsanwälte steht Ihnen bei allen Fragen zum Prüfungsrecht beratend zur Seite und vertritt Ihre Interessen sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich.

Gerne können Sie zu diesem Zweck einen kurzfristigen Termin an einem unserer Berliner Standorte vereinbaren.

Der Bereich des Schulrechts wird maßgeblich betreut von Herrn Rechtsanwalt Marian Lamprecht, Dezernatsleiter und Fachanwalt für Verwaltungsrecht.

Prüfungsrecht im Hochschulrecht

Sie haben die Prüfung nicht bestanden? Ihr Anwalt für Prüfungsrecht kann Ihnen helfen

Wir helfen Ihnen bei Problemen mit Prüfungen der Universität, Fachhochschule oder den Kammern.

Nach den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts muss einem Prüfling mindestens eine Wiederholungsprüfung ermöglicht werden. Prüfungen sind von der jeweiligen Tagesverfassung des Prüflings abhängig und manchmal gehört auch ein wenig Glück dazu. Es läge nach dem Bundesverfassungsgericht daher ein Verstoß gegen das Ausbildungsgrundrecht aus Art. 12 GG vor, wenn man nur eine einzige Möglichkeit hat, seine Leistungen unter Beweis zu stellen. Die Prüfungsordnungen der Hochschulen gewähren den Prüflingen daher eine oder sogar zwei Wiederholungsmöglichkeiten. Aber was ist, wenn der Prüfling im letzten Prüfungsversuch scheitert? Egal, ob der Prüfling durch eine Hausarbeit, Klausur oder Zwischenprüfung durchgefallen sind – das Dezernat für Bildungsrecht unter Leitung des Fachanwalts für Verwaltungsrecht Marian Lamprecht steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Rufen Sie uns an oder nehmen Sie Kontakt per E-Mail auf, und wir erläutern Ihnen das weitere Vorgehen.

Wie kann ich mich mit Hilfe des Anwalts für Prüfungsrecht aus Berlin gegen eine ungerechte Bewertung vorgehen?

Wenn eine Prüfung nicht so gelaufen ist wie erwartet, können Sie zunächst Kontakt mit dem Prüfer aufnehmen und sich die Arbeit ansehen. Wenn Sie sich weiter ungerecht behandelt fühlen, sollten Sie einen im Prüfungsrecht spezialisierten Anwalt aufsuchen und sich beraten lassen. Der Anwalt weiß, welche Einwendungen relevant sind und welche unberücksichtigt bleiben. Er kann den Prüfling über das weitere Vorgehen und die Chancen eines Verfahrens aufklären. Behalten Sie die Fristen im Auge und lassen Sie sich nicht vom Prüfer vertrösten. Wenn die Rechtsmittelfrist abgelaufen ist, kann auch der Anwalt nichts mehr für Sie tun.

Wann sollte ich gegen Prüfungsergebnis remonstrieren? – Tipps vom Anwalt für Prüfungsrecht

Sie fühlen sich ungerecht bewertet? Dann ist die sogenannte Remonstration der erste Schritt, um eine Neubewertung durchzusetzen. In fast jeder Prüfungsordnung ist die Remonstration geregelt.

Bei der Remonstration kann der Prüfling seine Einwendungen geltend machen und die Prüfer haben dann die Möglichkeit, ihre Entscheidung zu überdenken. Aber welcher Prüfer gesteht seinen Fehler schon gern ein. Bleiben Sie daher höflich und sachlich und versuchen Sie, den Prüfer zu überzeugen. Eine anwaltlich Erstberatung kann Ihnen helfen, die wesentlichen Kritikpunkte zu benennen. Hilft alles nichts, muss Widerspruch oder Klage gegen die Bewertung der Prüfung eingelegt werden. Spätestens jetzt sollten Sie sich an einen auf das Prüfungsrecht spezialisierten Anwalt wenden.

Widerspruch und Klage gegen Prüfungen – Tipps vom Fachanwalt für Verwaltungsrecht

Die während der Hochschulzeit abzulegenden Prüfungen geben einen Nachweis über das im Laufe der Ausbildung erworbene Wissen und die erworbenen Fähigkeiten des Hochschulabsolventen. Die Bewertung einer mündlichen oder schriftlichen Leistung des Prüflings stellt dabei einen Verwaltungsakt einer Behörde dar. Sollte bei Ihnen der Verdacht entstehen, dass eine Bewertung der Prüfung nicht ordnungsgemäß erfolgt ist, so besteht die Möglichkeit, gegen diesen Verwaltungsakt Widerspruch einzulegen.

Sinn und Zweck dieses Widerspruchs ist es, die Bewertung durch den Prüfer überprüfen zu lassen und den Prüfer zu einer reflektierten Entscheidung über die Prüfungsnote unter Einbeziehung der vom Prüfling vorgebrachten Aspekte zu bewegen.

Ganz wichtig ist es, die Fristen für das Rechtsmittel einzuhalten. Je nach Bundesland muss gegen die Entscheidung Widerspruch oder gleich Klage eingereicht werden. In der Regel ist dies der Rechtsmittelbelehrung zu entnehmen. Im Rahmen des Rechtsmittels wird dann die Bewertung überprüft. In jedem Fall sollten Sie hier anwaltliche Hilfe hinzuziehen. Es sind einige formelle Voraussetzungen zu prüfen und sodann Bewertungsfehler in der Prüfung aufzuzeigen.

Der erfahrene Anwalt für Prüfungsrecht erkennt nach der Akteneinsicht sofort, ob z. B. die Prüfungskommission ordnungsgemäß besetzt war, ob das Zweiprüferprinzip oder die Ladungsfristen nicht eingehalten wurden. Wenn man dem Prüfer Bewertungsfehler aufzeigen will, muss man nachweisen, dass dieser seinen Beurteilungsspielraum verlassen hat. Nicht alles was der Prüfer in die Bewertung einbezieht, kann ein Gericht im Zweifel beanstanden. So unterliegt beispielsweise die Einschätzung, ob eine Klausur als schwierig zu beurteilen ist oder welche Gewichtung eine Teilaufgabe hat, grundsätzlich dem Beurteilungsspielraum. Demgegenüber hat das Verwaltungsgericht Berlin kürzlich geurteilt, dass der Kleidungsstil nicht negativ in die Bewertung eingehen darf.

Wenn im Widerspruch oder der Klage ein Fehler aufgezeigt werden konnte, wird die Prüfung neu bewertet oder es wird ein weiterer Prüfungsversuch gewährt.

Ich bin durch meine Bachelorarbeit durchgefallen. Was kann ich tun? Tipps vom Anwalt für Prüfungsrecht

Sie haben in Ihrer Bachelor- oder Masterarbeit nicht die erwartete Note oder ein „nicht ausreichend“ erhalten? Vor dem Hintergrund der investierten Zeit und der Bedeutung für die eigene Karriere, ist es ratsam, die Bewertung der Prüfer genau zu begutachten. Nicht immer liegen die Gründe für schlechtes Abschneiden allein beim Prüfling. Die Frage, ob die Prüfer im Bewertungsverfahren Fehler gemacht haben und die Bewertungskriterien richtig angewendet wurden, kann ein auf das Bildungsrecht spezialisierter Anwalt oft schnell einschätzen. Das Gute ist, Ihre Klausuren und Abschlussarbeiten sind auch gerichtlich überprüfbar. Als Fachanwalt für Verwaltungsrecht prüft Rechtsanwalt Marian Lamprecht die Erfolgsaussichten und stimmt mit Ihnen das bestmögliche Vorgehen ab. Je früher die Mandanten sich bei uns melden, desto besser sind die Chancen, das Ergebnis noch zu verbessern.

Was kann man gegen die Exmatrikulation tun?

Ihnen droht die Exmatrikulation wegen endgültig nicht bestandener Prüfungen? In den Hochschulgesetzen der einzelnen Bundesländer ist geregelt, dass Studierende, welche Studienleistungen endgültig nicht bestanden haben, zu exmatrikulieren sind. Die Exmatrikulation ist daher unausweichlich, wenn das endgültige Nichtbestehen feststeht. Es gilt daher, diesen Zustand zu beseitigen.

Aber auch wenn Sie wegen fehlender Rückmeldung an der Universität zwangsexmatrikuliert wurden, finden Sie in der Kanzlei BUSE HERZ GRUNST schnelle und fachanwaltliche Hilfe. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir erläutern Ihnen das genaue Vorgehen.

Sie wurden bei einem Täuschungsversuch ertappt? Anwalt für Prüfungsrecht aus Berlin hilft Ihnen

Wenn dem Prüfling ein Täuschungsversuch vorgeworfen wird, kann das schwere Folgen haben. Vom einfachen Spickzettel bis zu Ghostwritern und Plagiaten – die Liste der unerlaubten Hilfsmittel ist lang und die rechtliche Beurteilung erfordert viel Feingefühl und Sachkenntnis. Je nach Schwere des Vergehens kann die Universität verschiedene Maßnahmen ergreifen. In der Regel wird der Prüfling zunächst um eine sachliche Darstellung der Position oder Stellungnahme gegenüber dem Prüfungsausschuss gebeten. Hier ist es ratsam diese bereits mit fachanwaltlicher Hilfe zu verfassen, um das Verfahren möglichst früh in die richtige Bahn zu leiten. Ist die Widerspruchsfrist abgelaufen oder war dies der letzte Versuch, droht unter Umständen die Exmatrikulation. Nach mancher Prüfungsordnung kann bei einem „besonders schweren Fall“ die Wiederholung der Prüfung direkt ausgeschlossen werden. Von dieser Möglichkeit kann die Universität oder Hochschule jedoch nur als „ultima ratio“, also letztes Mittel, Gebrauch machen, da dies einen Eingriff in Ihr Recht der Berufsfreiheit gem. Art. 12 Abs. 1 GG darstellt. Durch die langjährigen Erfahrungen mit den verschiedensten Hochschulen und Universitäten kann Rechtsanwalt Lamprecht oft sehr früh abschätzen, ob ein Verfahren sinnvoll und erfolgversprechend ist. Rufen Sie uns unverbindlich an oder schreiben Sie uns eine E¬Mail.

Was tun bei einem Plagiatsvorwurf?

Plagiatsvorwürfe sind nicht selten, wiegen in der akademischen Vita aber besonders schwer. Gerade bei umfangreichen Leistungen wie der Dissertation und Habilitation kann bereits der Vorwurf gravierende Folgen haben und noch Jahre später erhoben werden. Die Rechtsgrundlage für Entscheidungen der Prüfungskommission und die daraus folgenden Bescheide der Universität sind aber alles andere als eindeutig. Schon beim Verfassen der Stellungnahme für den Prüfungsausschuss sollten Sie sich fachanwaltliche Hilfe holen. Durch die langjährige Erfahrung im Prüfungsrecht kann Rechtsanwalt Marian Lamprecht Sie sicherer in Ihrem Vorgehen beraten und Ihnen Ihre Chancen und Möglichkeiten aufzeigen.

Ich bin ein zweites Mal durchgefallen. Wie stelle ich mit Hilfe des Anwalts einen Härtefallantrag?

Wenn ein sogenannter Härtefallantrag gestellt werden kann, ist dies in der jeweiligen Prüfungsordnung vermerkt. Sofern die Prüfungsleistung aufgrund einer besonderen Härte nicht erbracht werden konnte, wird auch hier ein weiterer Versuch gewährt. Die Prüfungsausschüsse gehen in der Regel jedoch sehr zurückhaltend mit solchen Härtefallanträgen um. Sie sollten sich daher bereits bei der Beantragung eines Härtefalls an einen Anwalt wenden. Dieser wird unter den Vorgaben der Regelung der Prüfungsordnung einen besonderen Härtefall formulieren können.

Kann ich hinterher von der Prüfung zurücktreten?

Damit sich niemand einen Vorteil im Prüfungsverfahren verschaffen kann, müssen Prüflinge Fehler im Prüfungsverfahren oder Krankheiten unverzüglich anzeigen. In der Regel scheidet ein Rücktritt von der Prüfung dann aus, wenn der Prüfling den Prüfungsversuch in Kenntnis der Einschränkungen unternommen hat. Nur in ganz besonderen Ausnahmefällen ist ein Rücktritt von der Prüfung sogar nach der Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses möglich. Wir haben solche Rücktritte bereits erfolgreich begleitet. Einfach ist dieser nachträgliche Rücktritt jedoch nicht.

Die Berliner Kanzlei BUSE HERZ GRUNST Rechtsanwälte steht Ihnen bei allen Fragen im Prüfungsrecht beratend zur Seite und vertritt Ihre Interessen sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich. Kontaktieren Sie uns auch gerne beim Wunsch einer Studienplatzklage! Wir sind bundesweit für Sie tätig.

Gerne können Sie zu diesem Zweck einen kurzfristigen Termin an einem unserer Berliner Standorte vereinbaren.

Der Bereich des Schulrechts und des Hochschulrechts wird maßgeblich betreut von Herrn Rechtsanwalt Marian Lamprecht, Dezernatsleiter und Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Herrn Rechtsanwalt Ole Monert.