Studienplatzklage bundesweit

Studienplatzklage bundesweit 2018-03-01T11:09:17+00:00

Die Kanzlei BUSE HERZ GRUNST Rechtsanwälte ist eine bundesweit tätige Kanzlei im Bereich der Studienplatzklage.

Die Zahlen derer, die ihr Abitur mit einem „sehr gut“ abschließen, ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Konsequenterweise steigen damit auch die Zahlen derer, die einen Studienplatz belegen möchten. Fliegen dann die Ablehnungsbeschiede der Hochschulen ins Haus, sehen viele Bewerber ihre Fälle bereits Ihre Felle davonschwimmen.

Doch ein Ablehnungsbescheid muss nicht immer den Traum vom Studium an der Wunschhochschule zum Platzen bringen.

Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass bei einer verwaltungsgerichtlichen Überprüfung der Hochschulen für die meisten Bewerber doch noch der gewünschte Studienplatz erstritten werden kann. Fachanwalt Marian Lamprecht hat bisher mehr als 30.000 Verfahren im Bereich der Studienplatzklage bundesweit durchgeführt.

Unsere Leistungen im Bereich der Studienplatzklage

  • Beratung bereits vor den Bewerbungen: Melden Sie sich bereits mit Erhalt der Abiturergebnisse zur optimalen Planung der Studienbewerbungen.
  • Durchführung und Planung Ihrer Studienplatzklage, um den Zugang zum Wunschstudium zu erhalten
  • Kostentransparenz – Wir beraten Sie fair und transparent zu den Kosten und Chancen einer Studienplatzklage in Ihrem Wunschstudium
  • kostenfreie telefonische Beratung zu den Kosten und Chancen – Rufen Sie uns an unter: +49 30 51302682

 

Was ist eine Studienplatzklage?

Bei einer sogenannten Studienplatzklage handelt es sich um die umgangssprachliche Bezeichnung für die rechtliche Durchsetzung eines Anspruchs auf Zulassung zum Studium.

Rechtliche Grundlage für die Studienplatzklage ist Art. 12 des Grundgesetzes (GG). Aufgrund der freien Berufswahl haben alle Deutschen das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstelle frei zu wählen. Aber auch die freie Wahl eines bestimmten Hochschulstudiums und eines bestimmten Studienortes werden von diesem Grundrecht erfasst.

Der Ablauf der Studienplatzklage

Voraussetzung ist in vielen Bundesländern zunächst ein sogenannter innerkapazitärer Antrag.

Gemeint ist damit die reguläre Bewerbung auf Studienplätzen, die die Universität oder Hochschule bereits freigegeben hat.

Schon zu diesem Zeitpunkt lohnt sich in vielen Fällen eine rechtliche Beratung, da hier bereits die Weichen für eine erfolgreiche Studienplatzplage gestellt werden können.

Im Anschluss daran sollte ein Antrag auf Zuweisung eines sogenannten außerkapazitären Studienplatzes gestellt werden. Dabei handelt es sich um Studienplätze außerhalb der ursprünglichen Berechnung an Studienplätzen durch die Universitäten oder Hochschulen.

Hierbei sind starre Fristen zu beachten und auch die Formalien dieser Anträge sind weitestgehend vorgegeben. Wer hier Fristen versäumt, der verliert auf seinem Weg zum Studienplatz etwa 6 bis 12 Monate.

Zeitgleich mit dem außerkapazitären Antrag ist auch der einstweilige Rechtsschutz beim jeweils zuständigen Verwaltungsgericht zu beantragen. Hier wird also nicht zunächst die Ablehnung des Antrages abgewartet.

Berechnet das Gericht nunmehr Studienplätze nach, so ist entscheidend, wie viele Studienplätze für die klagenden Bewerber zur Verfügung stehen. Der Stellenwert der Abiturnote ist für die Studienplatzklage dabei meist nur nachrangig. In der Gerichtspraxis hat es sich vielmehr durchgesetzt, die freien Plätze im Losverfahren unter den klagenden Bewerbern zu vergeben.

Das Widerspruchsverfahren

Das Widerspruchsverfahren ist die Reaktion auf die Ablehnung eines innerkapazitären Antrages. Gegen diesen Ablehnungsbescheid hat der abgelehnte Bewerber nun die Möglichkeit, innerhalb eines Monats gegen den Ablehnungsbescheid Widerspruch einzulegen. In einigen Bundesländern gibt es kein vorgelagertes Widerspruchsverfahren mehr. In diesem Fall kann gegen den Ablehnungsbescheid direkt Klage erhoben werden.

Hält die Universität oder Hochschule an ihrer Entscheidung fest, so wird der Widerspruch an die Widerspruchsbehörde weitergeleitet. Auch diese hat nun die Möglichkeit, abzuhelfen oder die Entscheidung aufrecht zu erhalten.

Wird dem Widerspruch im Widerspruchsverfahren nicht abgeholfen, so erhält der abgelehnte Bewerber einen gesonderten Widerspruchsbescheid, durch welchen sein Widerspruch zurückgewiesen wird. Nunmehr hat der Bewerber die Möglichkeit, gerichtlich vor dem Verwaltungsgericht gegen den Widerspruchsbescheid vorzugehen.

Die Berliner Kanzlei BUSE HERZ GRUNST Rechtsanwälte steht Ihnen bei allen Fragen zum Thema der Studienplatzklage beratend zur Seite und vertritt Ihre Interessen sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich.

Gerne können Sie zu diesem Zweck einen kurzfristigen Termin an einem unserer Berliner Standorte vereinbaren.

Der Bereich des Hochschulrechts wird maßgeblich betreut von Herrn Rechtsanwalt Marian Lamprecht, Dezernatsleiter und Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Herrn Rechtsanwalt Michael Kruschinsky und Frau Rechtsanwältin Laura Wudka.