Studiengangwechsel

Studiengangwechsel 2018-03-01T11:09:38+00:00

Die Kanzlei BUSE HERZ GRUNST Rechtsanwälte berät Sie bundesweit mit Schwerpunkt in Berlin und Brandenburg zu allen Fragen rund um die Themen Hochschulwechsel und Studiengangwechsel.

Fernweh oder Heimweh, die große Liebe oder der gute Ruf der Universität – die Gründe für einen Hochschulwechsel sind so vielschichtig wie das Leben selbst.

Aber auch für einen Studienplatzwechsel kann es verschiedene Gründe geben. Beispielhaft zu nennen sind hier zum einen, dass erforderliche Leistungsnachweise nicht erbracht werden können. Andererseits kann aber auch während des Studiums der Interessenschwerpunkt gewechselt haben, sodass nun ein anderer Studiengang an der gleichen Universität oder Hochschule angestrebt wird.

Bei einem Studienplatzwechsel ist dabei immer zu beachten, dass in jedem Fall geprüft wird, welche Leistungen aus dem Erststudium anrechenbar sind. Dies gilt für die positiven, wie auch für die negativen Leistungen.

Bei einem Hochschulwechsel besteht, neben dem Wechsel in das gleiche Fachsemester, grundsätzlich auch die Möglichkeit auf Rückstufung in ein niedrigeres Fachsemester an einer anderen Universität oder Hochschule. Auf diese Rückstufung besteht grundsätzlich auch ein Anspruch. Eine Bewerbung dafür ist an jeder Universität bzw. Hochschule möglich.

Eine Ausnahme gilt insofern für Studenten der Zahn- und Humanmedizin. Hier ist eine Rückstufung vom klinischen in den vorklinischen Abschnitt nicht möglich.

Lehnt die entsprechende Universität bzw. Hochschule die Einschreibung in das niedrigere Fachsemester oder den Wechsel in den neuen Studiengang grundsätzlich ab, so erhält der Bewerber einen Ablehnungsbescheid.

Gegen diesen hat der abgelehnte Bewerber nun die Möglichkeit, innerhalb eines Monats Widerspruch einzulegen. In einigen Bundesländern gibt es kein vorgelagertes Widerspruchsverfahren mehr. In diesem Fall kann gegen den Ablehnungsbescheid direkt Klage erhoben werden.

Hält die Universität oder Hochschule an ihrer Entscheidung fest, so wird der Widerspruch an die Widerspruchsbehörde weitergeleitet. Auch diese hat nun die Möglichkeit abzuhelfen oder die Entscheidung aufrecht zu erhalten.

Wird dem Widerspruch im Widerspruchsverfahren nicht abgeholfen, so erhält der abgelehnte Bewerber einen gesonderten Widerspruchsbescheid, durch welchen sein Widerspruch zurückgewiesen wird. Nunmehr hat der Bewerber die Möglichkeit, gerichtlich vor dem Verwaltungsgericht gegen den Widerspruchsbescheid vorzugehen.

Die Berliner Kanzlei BUSE HERZ GRUNST Rechtsanwälte steht Ihnen bei allen Fragen zu den Themen Hochschulwechsel und Studiengangwechsel beratend zur Seite und vertritt Ihre Interessen sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich.

Gerne können Sie zu diesem Zweck einen kurzfristigen Termin an einem unserer Berliner Standorte vereinbaren.

Der Bereich des Hochschulrechts wird maßgeblich betreut von Herrn Rechtsanwalt Marian Lamprecht, Dezernatsleiter und Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Herrn Rechtsanwalt Michael Kruschinsky und Frau Rechtsanwältin Laura Wudka.